Schamanisches Sommercamp 2005.....
Es war ein Traum. Alle waren begeistert. Allen hat es
gefallen. Es gab nur positive Rückmeldungen. Und dabei war es doch gar nichts
besonderes. Oder doch? Stell Dir einen alten, romantischen ehemaligen
Vierkanthof vor, der heute nach Westen hin offen ist, und einen weiten schönen
Blick in die Bucklige Welt und weiter bis zum Schneeberg bietet. Das ist der
Schlattenhof. Abgelegen und bestimmt nicht luxuriös, aber dennoch ist alles da,
was ein Haufen spirituell orientierter Menschen für eine schamanische Woche
braucht.
Gemeinsam
sitzen wir im Kreis auf der Wiese und jede/r
stellt sich mit ein paar Worten vor. Viele kennen sich nicht, aber
schon bald
macht sich ein Gefühl der Vertrautheit breit. Wir reisen gemeinsam zum
Rhythmus
der Trommel und dann erzählen wir uns was wir erlebt haben. Jede/r
soviel er oder sie will. Alle interessieren sich für das, was man
Heilung nennt.
Am zweiten Tag gibt´s die erste Schwitzhütte und die die
drinnen waren, fühlen sich noch mehr verbunden. Mut und Ehrlichkeit, die
Bereitschaft Ängsten zu begegnen, das ist etwas sehr Schönes, ohne Zweifel.
Nicht nur am Lagerfeuer wird Musik gemacht und gesungen. Die
Kinder, die auch da sind, bringen so viel Licht und Leichtigkeit. Wir basteln
fliegende Vögel aus Papier, die Kunst heißt Origami. Und alle wollen die
verschiedenen Wünschelruten ausprobieren. Wow! Es funktioniert.
Einer lehrt uns Obertonsingen, und auch das löst wieder
etwas aus, das gar nicht so einfach zu beschreiben ist. Ich möchte sagen, es
fühlt sich befreiend an. Ein anderer, der mit uns eine CD aufnimmt, scheint
zunächst keine so rechte Freude mit dem ganzen Haufen zu haben. Grad sind alle
so übermütig, manche gackern wie die Hühner. Wie soll eine/r da im Rythmus
bleiben? Schließlich gelingt´s doch, und beim Tierstimmensingen legen einige
richtig los..
Ein echter Kräutermann bringt uns die farbenfrohen Schätze
der Natur in der unmittel-baren Umgebung näher. Zwei machen für alle
Spinat aus Brennesseln, der schmeckt ausgezeichnet. Wir dürfen Reiki lernen,
und Didgeridoo, und Trommeln, von Menschen, die das können. Zwischendurch hat
sich ausserprogrammatisch eine Turngruppe auf der Wiese gebildet, die macht
eine dreistöckige Pyramide aus Menschen. Ooohm. Yeah! O.k. genug jetzt.
Vielleicht kommst Du nächstes Jahr auch.
Danke Clemens, Isa & Alex, dass ihr das schamanische
Sommercamp möglich gemacht habt!
Liebe Grüsse, Doris